Mittwoch, 10. März 2010




Unterstützung zur Forschung gegen die Spinale Muskelatrophie

Das Projekt Muskeln für Muskeln setzt sich für die Entwickelung wirkungsvoller Therapien gegen die Spinale Muskelatrophie, gemein hin als Muskelschwund bekannte Krankheit ein.
Diese von einem Gendefekt ausgelöste Krankheit, zerstört nach und nach die Muskelfasern und führt damit zu fortschreitender Lähmung.
Da die Krankheit relativ selten ist, 1:6000 bei den Neugeburten ist das Interesse der Pharmaindustrie auf diesem Gebiet zu forschen ehr gering.
Da die Ursache für SMA erst vor ca. 15 Jahren durch Fortschritte in der Genforschung und durch die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes identifiziert werden konnte, steht die Forschung noch am Anfang. Trotzdem gibt es bereits viel versprechende Ansätze, die weiterverfolgt werden müssen. Forschung ist teuer und für die Pharmaindustrie besteht aufgrund der "geringen" Anzahl von Betroffenen wenig Anreiz. Geforscht wird für SMA insbesondere an Uni-Kliniken. Das Spendenaufkommen ist gering, Forschungsprojekte und klinische Versuche um ein vielfaches teuerer.
Muskeln für Muskeln möchte die Problematik in die Öffentlichkeit bringen um eine größere Lobby für die Forschung zu bekommen. Und eine bessere Spendenbereitschaft in der Bevölkerung zu erreichen.
Muskeln für Muskeln ist selbst keine Spendenorganisation unterstützt aber Organisationen, deren Spendenerlöse direkt für die SMA-Forschung eingesetzt werden.
Daher unterstützt unsere Aktion die Initiative Eine Therapie für SMA, eine Initiative innerhalb des Fördervereins der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM e.v.). Diese Initiative wurde 2001 von Betroffenen und Eltern ins Leben gerufen, um die Entwicklung einer Therapie für SMA zu beschleunigen.

Als Behindertensportler weiß ich wie wichtig es ist funktionierende Muskeln zu haben und sie zu erhalten. Deshalb unterstütze ich dieses Projekt nur zu gerne.

Euer
Stefan

Nähere Informationen gibt es unter www.muskeln-fuer-Muskeln.org .

Donnerstag, 25. Februar 2010

Gemeinsam Leben - gemeinsam Sport treiben

Das Helmstedter Bötschenberg-Gymnasium plant ein besonderes Projekt: Vom 11. bis 13. November sollen Bürger die Gelegenheit haben, Berührungsängste gegenüber behinderten Menschen abzubauen.
In einem Pressegespräch stellten die Projektleiter, Schulsprecher Lucas Dinter und Lehrer Gunter Dörschlag, ihr Anliegen vor. Ursprünglich war eine Sport-Projektwoche für die Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg geplant.

Jetzt soll es eine große Veranstaltung in Helmstedt werden, die eine Bewusstseinsänderung der Gesellschaft anstoßen soll. "Behinderte Mitmenschen sollen nicht weiter als stigmatisierte Randgruppe betrachtet, sondern als mündige Menschen, mit Respekt und Verständnis behandelt werden", formulierte Lucas Dinter, Schulsprecher und Projektleiter, das Ziel.

Eine toll initiative wie ich finde die ich nur zu gerne nach Kräften unterstützen werde.
Mittlerweile haben die beiden Initiatoren den Verein wirwir e.V. (www.wirwir.de) gegründet.

Mit dem Ziel, auch über die Projekttage hinaus die Förderung und Organisation von Veranstaltungen und Maßnahmen, die dem gemeinsamen Sport und der gemeinsamen Lebensgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderung dienen soll voranzutreiben.
Das finde ich einfach klasse.
Euer Stefan